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Auszug aus der Satzung:

Zweck und Gegenstand der Gesellschaft

(1) Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.
(2) Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung (§52, Nr. 1), die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsausbildung einschließlich der Studentenhilfe (§52, Nr. 7), die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder und des Umweltschutzes (§52, Nr. 8), der Förderung des Tierschutzes (§52, Nr. 14) und der Förderung der Tierzucht, der Pflanzenzucht und des traditionellen Brauchtums (§52, Nr. 23), Förderung der Jugend- und Altenhilfe (§52, Nr. 4), Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens (§52, Nr. 13), Förderung von Kunst und Kultur (§52, Nr. 5).
(3) Der Zweck der Gesellschaft wird insbesondere durch folgende Tätigkeiten verwirklicht, die ihren Gegenstand bilden:

1. Entwicklungs- und Forschungsprojekte
• Entwicklungs- und Forschungsprojekte im Bereich des ökologischen Landbaus – im besonderen der biologisch- dynamischen Wirtschaftsweise – und damit verbundenen Bereichen. Folgend einige Beispiele · Begleitung der Erhaltungs- und Weiterzucht alter Haustierrassen · Erprobung eines Hackschnitzelstalles für Rinder und anschließende Evaluation · Planung und Erprobung muttergebundener Kälberaufzucht bei Milchviehhaltung · Begleitung von Erhaltungsmaßnahmen alter Nutzpflanzenarten (Getreide, Gemüse, Obst) & Pilze und ihre Weiterzüchtung für den ökologischen Landbau · Entwicklung von alternativen Energiekonzepten, die eine Verbindung zwischen Naturschutzmaßnahmen und Energiegewinnung herstellen · Untersuchungen des Einflusses der Ernährung auf die Gesundheit · Untersuchungen des Einflusses von Ackerwildkräutern und Blühstreifen auf die Fruchtfolgewirkung und Bodenqualität · Untersuchungen des Einflusses der Landschaftsgestaltung auf den Erholungswert und die Stabilität des Öko- systems · Forschung der energetischen feinstofflichen Hintergründe · Veröffentlichung der Entwicklungs- und Forschungsergebnisse. Besonderes Augenmerk liegt auf den Syner- gieeffekten zwischen den verschiedenen Bereichen und auf der Biodiversität des Ökosystems.
§52 (2)Gemeinnützige Zwecke: (1) Förderung von Wissenschaft und Forschung

2. Zucht & Erhaltung vom Aussterben bedrohter Haustierrassen:

2.1 Zucht & Erhaltung des Angler Rindes alter Zuchtrichtung
• Verbreitung der Rasse
• Aufnahme einzelner für die Zucht wichtiger Tiere
• Vernetzung der Züchter auch international
• Aufbau eines bundesweiten Herdbuches
• Aufbau einer Erhaltungszuchtherde
§52 (2)Gemeinnützige Zwecke: (23) Förderung der Tierzucht, der Pflanzenzucht und des traditionellen Brauchtums, (5) Förderung des Tierschutzes

2.2 Förderung weiterer Nutztierrassen
• wie z.B. Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines:
• Schweinefreilandhaltung/Familienhaltung
• Weiterentwicklung der Schweinehaltung, z.B. symbiotische Landwirtschaft mit Hühnern (Haltung & Züchtung eines 2-Nutzungshuhns)
• wie z.B. Zucht & Erhaltung des Ungarischen Zackelschafes
§52 (2)Gemeinnützige Zwecke: (23) Förderung der Tierzucht, der Pflanzenzucht und des traditionellen Brauchtums, (5) Förderung des Tierschutzes

3. Förderung von Landschaftsgestaltung und Naturschutz
• Anpflanzung und Pflege von Hecken und alten Obstbaumsorten
• Lebende Zäune
• Erhaltung von bedrohten Ackerwildkräutern (ca. 30 Rote Liste Arten)
• Heil- und Gewürzkräutergarten
§52 (2)Gemeinnützige Zwecke: (8) Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder, des Umweltschutzes, des Küsten-schutzes und des Hochwasserschutzes

4. Erfahrungsfeld Bauernhof und Natur
• Rundweg um Hof Luna mit wichtigen Stationen des Hoforganismus
• Führungen und Vorträge
• Ausbildung, Praktika und WWOOF
• Mitmachernte / Mitmachferienaktionen
• Weideaustrieb
• Kinder- und Jugendpädagogik
§52 (2)Gemeinnützige Zwecke: (7) Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, (4) Jugend- und Altenhilfe, (13) Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens

5. Kulinaria, Kultur- und Begegnungsort
• Erhaltung und Entwicklung geschmacklich hochwertiger Erzeugnisse, die mit ökologisch sinnvollen Methoden hergestellt werden.
• Geschmackserziehung durch Geschmackserlebnisse mit natürlichen Produkten.
• Erhaltung alter traditioneller Verfahrenstechniken bei der Herstellung von Lebensmitteln und Speisen
• Artenschutz von Tieren und Pflanzen, insbesondere durch Förderung der Nachfrage vom Aussterben bedrohter Produkte (Arche des Geschmacks), Erhalt der Artenvielfalt, Verbesserung der Esskultur.
• Recht auf Genuss, Achtung der natürlichen Lebensrhythmen des Menschen, ressourcenschonendes Verhalten im Hinblick auf den Erhalt der Umwelt.
• Verbraucheraufklärung
• Hoffeste und Kulturveranstaltungen
• Schwitzhütten
• Aufbau und Pflege des Freundeskreis Lebendige Landwirtschaft auf Hof Luna
§52 (2)Gemeinnützige Zwecke: (22) Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde, (16) Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz, (7) Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, (5) Förderung von Kunst und Kultur

6. Baumaßnahmen
die zur Umsetzung der in §2 Absatz 1 – 5 benannten Zwecke notwendigen Baumaßnahmen, wie beispielsweise der Bau eines Kuhstalles zur Haltung der Erhaltungszuchtherde des Anglerrindes alter Zuchtrichtung.

Mida Solena gGmbH
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& Kultur
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